ECKBALL – ONLINE MARKETING
Donnerstag, 3. Mai 2012 22:10

Letzten Freitag war es soweit. Unser Buch “Eckball” wurde offiziell in München vorgestellt. Im Stadion an der Schleissheimer Straße in München, der wohl kultigsten Fussballkneipe westlich des Rio Grande (von nun an völlig zurecht auch bei den Links), hat unser Verlag eine Lesung und Release-Party für uns organisiert. Auf diesem Wege möchte auch ich mich nochmals bei den Ladies von Random House und Goldmann, Deef Pirmasens für die Performance-Lesung, Toasta und Mr. Ullmann für Sound & Technik und Holle plus Team für die Gastfreundlichkeit bedanken. Diese Lesung war laut, wild und frei von allen Zwängen. Genau wie unser Buch! Und da wir den “Eckball” auch unters Volk mischen wollen, hier die offizielle Online Marketing-Anleitung für alle, die uns unterstützen wollen. Es geht ganz einfach und dauert keine 15 Minuten. Schritt 1: Amazon (ich weiß WikiLeaks, Datenschutz, etc.). Hier unsere offizielle Amazon-Verkaufsseite und hier der direkte Link zu den Amazon-Rezensionen. Bitte verfasst doch einfach eine Rezension. Das geht ganz schnell und ihr dürft auch ehrlich sein. Selbstverständlich ist es erlaubt das Buch zu bestellen. Für alle politisch korrekten gerne auch bei einem anderen Online-Shop. Eine Auswahl findet man auf der offiziellen “Eckball”-Seite des Goldmann Verlags. Schritt 2: YouTube. Einfach unsere Videos angucken, lachen und/oder fremd schämen. Hier die Links zum Trailer und einem Outtake. Damit ist uns schon viel geholfen, weil wir dadurch ein besseres Ranking erhalten. Selbiges gilt bei Amazon. Je mehr sich beteiligen, desto bekannter wird unser Buch. Also verkündet die Botschaft und kauft, verschenkt oder lest das Buch. Wir danken für eure Unterstützung. oz
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Platte #35: Micatone “Nine Songs”. Als damals die äußerst entzückende Frontfrau Lisa Bassenge (schwanger) auf der Bühne des Club Bogaloo stand, die roten Bühenstrahler auf die Berliner Combo gerichtet waren und ich gemeinsam mit deren Produzenten und meinem guten Kumpel Stefan Rogall an der Bar einige Kurze in Auftrag gab, war eines klar: Dieses Ding wird jetzt rocken! Und es hat gerockt. Sogar im tiefsten Niederbayern. Wow! Diesen Augenblick werde ich nie vergessen, als ca. 200 Leute sich in unseren Club verirrten und eigentlich Niemand eine Ahnung hatte, was nun auf uns zukommen wird. Doch unser Gespür für sensationelle Bookings Anfang des Jahrtausends gab uns recht. Es war eines der musikalisch besten Konzerte, bei welchem ich jemals dabei sein durfte. Live-Musik von der feinsten Sorte mit einer Extraportion Sex an den Vocals. Nun aber weg von den verrauchten Anfängen 2000 und hin zur Platte. Die spannend arrangierten neun Songs eignen sich zum träumen und/oder abtanzen. Die kühle Stimme von Miss Bassenge und die Rhythmen, Beats und Bassläufe grooven einem die Hüften aus der Verankerung. Echte Drums, Kontrabässe, Vibraphons und vieles mehr. Alles klingt glasklar! Wer mal was anderes braucht, sollte da mal reinhören. Die genaue Reaktion von Junior hab ich nicht mehr im Gedächtnis, aber mir gefällt der Sound immer noch. oz
Platte #34, welche Daddy Oz seinem Junior vorspielen durfte. Auch mit dem Album “Thrillseekers” von Karma sind jede Menge Erinnerungen verbunden. Eines meiner ersten NuJazz-, Downtempo-, Whatever-Alben. Gekauft im legendären Spinning Wheel Record Store zu Pfarrkirchen und unzählige Male daheim bzw. auf Tour gespielt. Komischerweise fand ich im Cover eine Ausgabe der De:Bug aus dem Jahre 1999, wo neben einer kleinen Vorstellung unseres Schaffens a.k.a. unserer Vergangenheit im Rottal, eben auch die Preview dieser Platte publiziert wurde. Und da die Redakteurin (Kerstin) so gelungene Worte für dieses schöne Werk ins Reine schrieb, zitiere ich direkt aus der De:Bug: “Man wird in diesen Sound eingebettet. Kuschelig sanftes Wolkenfeeling. Ich ziehe mit meinem kleinen Flieger ruhige Runden durch den blauen Himmel und schaue mir die bunte Welt von oben an. Ein Album wie ein akustisches Bilderbuch. Hier ist alles irgendwie ganz weit weg und doch so greifbar nah. Die Musik ist so ein selten hermetisch klingendes Universum, da ist kein Geräusch, trotz der Fülle des Sounds, zu viel. Es raschelt und kratzt rhythmisch im Hintergrund, feingesponnene jazzy Melodien durchziehen die Tracks und hinterlassen Kondenzstreifen im Raum. Langsam und downbeat, aber ohne zu langweilen. Karma schaffen einfach eine atmosphere, die auf Ästhetik aus ist und zum Länger-verweilen und Wohlfühlen einlädt. Und das gelingt sonst so selten.” oz

Und nach kurzer Update-Pause, geht’s weiter mit Platte # 33: Die Fantastischen Vier “Unplugged”. Eigentlich klar, dass ich, Jahrgang 1979, meinem Sohn, Jahrgang 2010, ein Album der Deutsch-HipHop-Daddies vorspiele. Ich habe bewusst das “Unplugged”-Album gewählt, weil es in meinen Augen eines der coolsten Live-Deutsch-HipHop-Alben, performed von den schwäbischen Kult-Rappern, ist. Nicht umsonst wurde den Fantastischen Vier die Ehre eines MTV Unplugged Konzert zu teile. Gemeinsam mit Band und “Atomkraft Nein Danke”-Aufnähern ist es den vier Jungs gelungen HipHop verständlich, musikalisch anspruchsvoll und wunderbar atmosphärisch auf die Bühne zu bringen. Ich hör immer wieder gerne rein in dieses Album, weil es mich nur selten zu stressen vermag. Egal. In meinen Augen Kult-Geräusche für Junior und ich musste immer wieder an meinen Klassenkameraden Jonas S. denken, der damals in der Freeman T. Porter-Hose und dem Fanta Vier “Leck Mich”-T-Shirt in Biologie gesessen hat und bei jedem Aufruf Arme ausstreckend auf die Aufschrift verwies. Herrlich. Die Lehrerin hat’s nie wirklich kapiert. Auf alle Fälle haben die Fantastischen Vier viel Gutes getan. Nicht nur T-Shirts drucken lassen. Man kann darüber streiten, ob Smudo mediengeil oder Thomas D. Technojünger ist. Fakt ist: Ohne die vier Stuttgarter hätten sich die deutschsprachigen Band jeglicher Stilrichtung was einfallen müssen, um wirklich erfolgreich zu sein. Junior weiß nun: Nena, Fanta Vier, Grönemeier und Co haben wir viel zu verdanken. Ein Hoch auf unser Sprachgut! oz
Sorry für die lange Update-Pause! Und bevor ich hier um Ausreden ringe, komme ich gleich zu Platte #32. Soulpatrol, alias Michael Rütten, mit seiner Veröffentlichung auf INFRACom! Records “Love EP 1″. Oft haben wir ihn damals in unseren guten alten Club Bogaloo oder eines unserer Sommerfeste, meist mitten in der Pampa, wo sich Fuchs und Igel noch anständig “Gute Nacht” sagen, eingeladen und dies nicht nur, weil er immer den aktuellsten bzw. neuesten raren Shit in seinen Plattenkoffern hatte, sondern weil wir ihn, als guten Kumpel, immer gerne bei uns in Lowa Bav willkommen hießen. Jetzt hab ich schon seit ca. zehn Jahren nichts mehr von ihm gehört und manchmal denke ich an die gute alte Zeit, wo wir noch mitten drin waren, im NuJazz-Musik-Biz. Deshalb habe ich Junior ein paar Geschichten erzählt und ihm eben diese EP von Herrn Rütten vorgespielt. Grund dafür sind zum einen die beiden sehr gelungenen Tracks auf der A-Seite und zum anderen das Stück “Release your Mind”. Zur A-Seite: Ich wollte Junior mal mit House konfrontieren und da fiel mir spontan die Nummer “Love Variants Pt.1″ (Charlie Dark-Remix) auf der EP von Soulpatrol ein, weil es sich hierbei um sehr bis extrem guten (Deep)-House handelt. Das zweite Stück ist eine melodisch melancholische Down-Tempo-Nummer – sehr fein! Bei der B-Seite hat Meister Rütten mit “Release your Mind” nicht nur ein solides Werk produziert, sondern auch seinen Teil zur Compilation “Club Bogaloo – Unlimited Freestyles out of Nowhere” beigetragen. Dazu komme ich aber noch etwa bei Platte #50. Ich beende dieses Update mit der Botschaft: Loving and Hugging is great! oz